Fünf Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben

Fünf Tipps für ein erfolgreiches Bewerbungsschreiben

Um aufzufallen und sich von den Mitbewerbern abzuheben, ist es wichtig, dass Ihr Bewerbungsschreiben neugierig macht. Ziel ist, dass die/der Personaler*in sich mit Ihrem Lebenslauf beschäftigt und Sie in die engere Wahl nimmt. Doch wie schaffen Sie das? Diese fünf Tipps helfen Ihnen beim Verfassen eines gelungenen Bewerbungsschreibens.

1. Kurz & knackig

Die/der Personaler*in hat wie wir alle keine Zeit. Daher will sie/er sich nicht mit Phrasendrescherei beschäftigen. Zudem ist oft Ihr Lebenslauf für eine Entscheidung viel aussagefähiger, d.h. man wird sich mit Ihrem Anschreiben nur sehr kurz beschäftigen. Sinn und Zweck des Anschreibens ist also: Neugierig machen auf den Lebenslauf! Daher empfehle ich einen sehr guten, gelungenen Einleitungssatz, in dem das Wichtigste gesagt wird. Der Hauptteil Ihres Anschreibens beschreibt in aller Kürze Ihre Qualifikationen und in einem selbstbewussten Abschlusssatz fordern Sie zur Einladung / Kontaktaufnahme auf. Insgesamt sollte Ihr eigentlicher Anschreiben-Textblock ungefähr eine halbe Seite ausmachen.

2. Klare Gliederung

Eine klare Gliederung durch entsprechende Abschnitte hilft beim Lesen. Machen Sie es der/dem Personaler*in leicht, den Text schnell zu überfliegen.

  • Einleitung: Was motiviert Sie an der Stelle / am Unternehmen und welche drei Kernkompetenzen bringen Sie für diese Aufgabe mit?
  • Hauptteil: Hier erläutern Sie Ihre fachlichen und persönlichen Qualifikationen
  • Schluss: Jetzt dürfen Sie selbstbewusst zur Einladung / Kontaktaufnahme auffordern

Übrigens: Einleitung und Schluss sind das Wichtigste in Ihrem Anschreiben.

3. Keywords aus der Stellenanzeige

In der Anzeige stellt das Unternehmen dar, was es von Ihnen fordert. Entweder direkt bei „Ihr Profil / Ihre Qualifikationen / Voraussetzungen …“ oder in der Beschreibung der Aufgaben. Hier werden Schlüsselbegriffe verwendet, die man in Ihrem Anschreiben wiederfinden will. Greifen Sie sich drei bis vier dieser Keywords heraus und legen Sie am besten anhand von Zahlen oder Beispielen dar, warum Sie genau diese Qualifikationen mitbringen. Das schafft einen Wiedererkennungseffekt.

4. Was haben Sie zu bieten?

Wenn es darum geht, ein Produkt zu vermarkten, steht die Nutzenargumentation immer im Vordergrund, d.h. welchen Nutzen hat der Kunde, wenn er das Produkt verwendet? Im Bewerbungsprozess sind Sie das Produkt und vermarkten Ihre Eigenmarke. Überlegen Sie sich, was Sie dem Unternehmen zu bieten haben und was es gewinnt, wenn es Sie einstellt. Genau das sollten Sie auch in Ihrem Bewerbungsschreiben rüberbringen.

5. Ein selbstbewusster Abschluss

Sollten Sie in der Stellenanzeige aufgefordert werden, Ihren Eintrittstermin und Ihre Gehaltsvorstellung zu nennen, dann schreiben Sie auf jeden Fall zwei knappe Sätze dazu. Steht keine Aufforderung in der Anzeige, sollten Sie sich dazu auch nicht äußern. Die Frage kommt auf jeden Fall im Vorstellungsgespräch und ist dort leichter zu argumentieren.

Das Anschreiben endet auf alle Fälle mit einer Aufforderung zur Einladung oder Kontaktaufnahme. Formulieren Sie ruhig selbstbewusst und gehen davon aus, dass Ihre Bewerbung so interessant ist, dass Sie das Unternehmen persönlich kennen lernen will.

Wenn Sie Unterstützung bei der professionellen Erstellung Ihrer Bewerbungsunterlagen, bei der Ausrichtung Ihrer Bewerbungsstrategie oder bei der Vorbereitung auf ein Vorstellungsgespräch benötigen, freue ich mich über Ihre Kontaktaufnahme.

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