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5 Tipps für die berufliche Neuorien­tierung

Katrin Plangger

Berufllich neu orientieren: 5 Tipps

Ihr aktueller Job erfüllt Sie nicht mehr? Sie werden von Ihrer Führungskraft nicht ausreichend wertgeschätzt oder gefördert? Sie möchten beruflich weiterkommen, wissen aber nicht wie Sie es anpacken sollen? Sie wollen für Ihre Arbeit besser bezahlt werden? Sie suchen einen Weg aus dem Hamsterrad und wollen kürzertreten? Sie möchten das tun, was Ihnen wirklich Spaß macht? Oder Sie fühlen, dass es nach vielen Jahren jetzt Zeit für eine berufliche Veränderung in Ihrem Leben ist? Doch was ist zu beachten? Wie packe ich den Schritt in eine neue berufliche Zukunft an? Soll ich überhaupt die berufliche Neuorientierung wagen?

Diese und weitere Fragen stellen sich viele meiner Kundinnen und Kunden. Oft mischen sich Zweifel und Ängste bei dem Schritt in eine neue berufliche Zukunft mit ein. Gut ist es, wenn man diese wichtige Entscheidung daher systematisch angeht und sich durch einen erfahrenen Coach professionell begleiten lässt.

Damit Ihre berufliche Neuorientierung gut überlegt ist und nicht zum Schnellschuss wird oder wieder im Sande verläuft, helfen Ihnen diese fünf Tipps aus meiner langjährigen Coachingpraxis als Karriereexpertin.

1. Selbstreflektion

Eine berufliche Neuorientierung beginnt immer bei der Selbstreflektion. Folgende Fragen helfen Ihnen, um Ihre momentane Situation und Entscheidungen der Vergangenheit zu reflektieren:

  • Was ist der Grund für Ihre Unzufriedenheit? Können Sie diesen Grund durch geeignete Maßnahmen (z.B. Gespräche, Weiterbildung, …) beseitigen und bei Ihrem aktuellen Arbeitgeber bleiben oder ist tatsächlich eine externe berufliche Veränderung notwendig?
  • Was ist Ihre Motivation für die berufliche Veränderung? Von-weg oder Hin-zu? Ersteres legt den Fokus auf die negativen Punkte, die weg von einem unerwünschten Zustand führen sollen. Besser und langfristig tragfähiger ist die Hin-zu-Motivation. Mit dieser Motivation haben Sie ein konkretes Ziel und wollen etwas erreichen.
  • Welche Optionen haben Sie? Braucht es eine Weiterbildung, ein interner oder externer Stellenwechsel oder gar ein kompletter beruflicher Neuanfang?
  • Beruflich neu orientieren

    © stockpics/stock.adobe.com

  • Welche Chancen eröffnen sich durch einen Jobwechsel? Mit welchen Risiken müssen Sie rechnen?
  • Welche Entscheidungen, die Sie in der Vergangenheit getroffen haben, waren gut? Welche würden Sie gerne umkehren?
  • Was haben Sie in Ihrem Leben alles schon geschafft? Fokussieren Sie auf Ihre Erfolge, auf Ihre Stärken und Potenziale.

2. Bedürfnisse wahrnehmen

Um sich in die richtige Richtung bei einer beruflichen Neuorientierung zu bewegen, müssen zunächst verschiedene Rahmenbedingungen geklärt werden. Zu diesen Rahmenbedingungen gehören:

  • Welche Anforderungen haben Sie an Ihr Arbeitsumfeld? In welcher Branche wollen Sie z.B. arbeiten? Welche Unternehmen sind für Sie interessant und warum? Welche Produkte oder Dienstleistungen finden Sie spannend? Wie groß soll das Unternehmen sein? Was ist Ihnen wichtig bezüglich Arbeitszeit und Arbeitsort (remote, in Präsenz oder hybrid)? In welchem Radius können Sie sich vorstellen zu Ihrem Arbeitsplatz zu pendeln?
  • Was wollen Sie verdienen bzw. wie wollen Sie für Ihre Arbeit entlohnt werden? Neben dem finanziellen Aspekt können auch nicht-monetäre Anreize wie z.B. ein entsprechendes Freizeitangebot oder andere Serviceleistungen des Arbeitgebers wichtig sein.
  • Was macht Ihnen Spaß? Wo liegen Ihre Interessen? Welche Tätigkeiten empfinden Sie als erfüllend? Worin waren Sie in der Vergangenheit erfolgreich?
  • Neuorientierung Beruf

    © Jamo Images/stock.adobe.com

  • Kennen Sie Ihre Werte, d.h. was Ihnen wirklich wichtig ist? Ist es Geld, Erfolg, Anerkennung, Eigenverantwortlichkeit, ein harmonisches Teamklima oder eine gesunde Work-Life-Balance? Machen Sie einen Wertetest, um Ihre persönlichen Werte herauszukristallisieren und überlegen Sie, was das konkret für Ihren Jobwechsel bedeutet.
  • Welche Widerstände regen sich in Ihnen? Mit einer beruflichen Neuorientierung sind viele Unsicherheiten verbunden. Mentale Hürden, wie z.B. Angst vor dem Neuen, das Gefühl von Unsicherheit oder auch Bedenken aus Ihrem Umfeld müssen aktiv angegangen und bewältigt werden.

3. Ziele definieren

Der Traumjob wird vermutlich nicht einfach plötzlich so um die Ecke kommen. Es braucht konkrete Ziele, am besten realistische. Eine berufliche Neuorientierung ist eine langfristige Sache, die gut organisiert werden will. Ist Ihr Ziel klar, können Sie konkrete Maßnahmen formulieren, die Sie Ihrem Ziel näherbringen. Machen Sie einen Plan und legen Sie konkrete Schritte fest. Kleine Schritte garantieren mehr Erfolgserlebnisse und motivieren für den nächsten Step. Denn nur mit einer ausreichend großen Motivation werden Sie durchhalten, insbesondere wenn der berufliche Neustart etwas holpriger verläuft oder länger dauert.

Beruflicher Neuanfang

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4. Jetzt loslegen!

Sobald Sie Ihre Ziele und die Maßnahmen dorthin geklärt haben, geht es an die Umsetzung. Je nach Ziel kann das eine Weiterbildung, eine Umschulung, ein klärendes Gespräch mit Chef/Chefin, ein Orientierungsgespräch über mögliche Perspektiven im aktuellen Unternehmen mit der Personalabteilung oder dem Management, das Anzapfen eines internen Netzwerks ein. Es kann aber eben auch eine externe Bewerbung bedeuten. Was auch immer Sie für sich herausgefunden haben: Wichtig ist, dass Sie ins Handeln kommen.

Definieren Sie eine erfolgversprechende Bewerbungsstrategie, sofern Sie sich intern oder extern bewerben wollen. Ergreifen Sie die Initiative und schauen Sie sich auf dem Arbeitsmarkt um: Angefangen von den klassischen Online-Jobbörsen, den Karriereseiten Ihrer Wunschunternehmen bis hin zum verdeckten Stellenmarkt (Initiativbewerbungen, Beziehungen, Headhunter, etc.).

Erfolgreicher Jobwechsel

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Zapfen Sie unbedingt Ihr Netzwerk an und treten Sie in Kontakt zu Personen, die Ihnen bei der Jobsuche nützlich sein können. Networking ist ein unerlässlicher Bestandteil einer effektiven Bewerbungsstrategie. Legen Sie sich z.B. ein aussagekräftiges Profil bei LinkedIn zu.

Bringen Sie Ihre Bewerbungsunterlagen auf Hochglanz und halten Sie ein gutes Template für ein Anschreiben bereit, das Sie auf unterschiedliche Stellenanzeigen individuell anpassen können. Bereiten Sie sich auf mögliche Vorstellungsgespräche frühzeitig vor. Viele Infos für eine optimale Vorbereitung finden Sie in meinen weiteren Blogartikeln, z.B. Die Fragen der Personaler.

5. Der beruflichen Neuorientierung Zeit geben

Bleiben Sie realistisch. Mit einem beruflichen Neuanfang ist es nicht über Nacht getan. Oft werden zu Beginn große Erwartungen und Hoffnungen gehegt, die dann vielleicht nicht oder nicht gleich in Erfüllung gehen. Um Frust und Enttäuschung vorzubeugen, sollten daher die Ziele realistisch gesetzt sein und die Maßnahmen Schritt für Schritt angegangen werden. Es wird vermutlich einige Zeit dauern, bis Ihre berufliche Veränderung wirklich umgesetzt ist. Geduld und Ausdauer sind gefragt.

Das Wichtigste bei allem: Verlieren Sie nicht den Mut! Ein Bewerbungsprozess kann sich schon mal ein halbes oder sogar ganzes Jahr hinziehen. Das bedeutet auch: Viele verschickte Bewerbungen, teilweise ohne Reaktion seitens der Unternehmen oder frustrierende Absagen. Da kann man schon mal verzweifeln. Bleiben Sie dennoch dran. Beharrlichkeit wird meist belohnt. Gut ist es, wenn Sie einen erfahrenen Karriere- und Bewerbungsberater an Ihrer Seite haben, der Sie auch durch Widrigkeiten führt und Möglichkeiten aufzeigt, wie es dennoch weitergehen kann.

Bewerbungsberatung Katrin Plangger
Individuelles Karrierecoaching vom Profi
Sollten Sie alleine an bestimmten Stellen nicht weiterkommen oder wollen Sie sich von Vorneherein frustrierende Erlebnisse ersparen? Dann melden Sie sich gerne bei mir.

Ich wünsche Ihnen den Mut für Ihren Schritt zu beruflicher Erfüllung und Erfolg und freue mich auf Ihre Kontaktaufnahme!

Bildquelle Titelbild: © alexanderuhrin/stock.adobe.com

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